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Ein Button gegen Abmahnungen

Mittwoch, 07. März 2012

Eine Multi-Milliarden-Branche wie der Online-Handel hat bekanntlich Licht und Schatten.
Zwischen sogenannten Abo-Fallen einerseits und höchst seriösen Onlineshops andererseits bewegt sich auch der Gesetzgeber, der nun mit der Verabschiedung der sog. “Button-Lösung” die Verbraucherrechte weiter stärkt.

Wird der jeweilige Bundespräsident noch im März die Änderung unterzeichnen und verkünden lassen, so sind ab dem 01. Juni 2012 wieder die Gerichte gefragt. §312g BGB schreibt die “Pflichten im elektronischen Geschäftsverkehr” vor, und meint bislang hauptsächlich die Angabe von Impressen und Vertragslaufzeiten.
Nunmehr wird geregelt, dass, wenn die Bestellung über eine Schaltfläche (Button) erfolgt, “diese Schaltfläche gut lesbar mit nichts anderem als den Wörtern ‘zahlungspflichtig bestellen’ oder mit einer entsprechenden eindeutigen Formulierung beschriftet” sein darf. (Abs III n.F.) Wenn der Händler diese Verpflichtung nicht erfüllt, kommt der Vertrag schlicht nicht zu Stande. (Abs IV n.F.)

Nun geht der Verfasser nicht davon aus, dass diese Passage Oxid-Shops weiter betrifft. Eine “entsprechend Eindeutige Formulierung” werden die Gerichte auch in der bisherigen Button-Beschriftung “Bestellen” sehen: Wenn dieser Button in einem Onlineshop und direkt unter der Bestell-Gesamtsumme erscheint, besteht schließlich keine Gefahr, dass ein Verbraucher die Kostenpflichtigkeit übersieht. “Eindeutig” versteht sich hier also aus Perspektive ihrer Kunden.

Die Erfahrung zeigt aber, dass sog. Abmahnkanzleien gerade solche Rechtsunsicherheit nach einer Gesetzesänderung gerne nutzen. Und selbst wenn obige Rechtsauffassung auf Zustimmung der BGH stößt, so könnte dies noch einige Quartale dauern. Bis dahin dürfte es der einfachste Weg sein, dennoch den Button-Text entsprechend anzupassen. Ein Button gegen Abmahnungen eben.

Wir gehen zudem davon aus, dass diese “korrekte” Art, eine Bestellung abzusenden, sich schnell einbürgern wird. Begreift man es als ein Qualitätsmerkmal professioneller Shops, so dürfte schon aus Imagegründen die Änderung lohnen. Eine Stellungnahme von Trusted Shops steht indes noch aus*.

Der Oxid eShop erlaubt dankenswerterweise die einfache Anpassung aller Buttons im gesamten Shop über eine zentrale Datei. Diese kann bei uns kostenlos bezogen werden.

Erheblich größere Bedeutung hat eine oftmals übersehene Passage der Gesetzesänderung.
Die Pflichtangaben nach Art 246 EGBGB, hauptsächlich eben besagtes Impressum, muss nunmehr vor der Bestellung “in hervorgehobener Weise” zur Verfügung gestellt werden. Geschieht dies nicht, kommt zwar der Vertrag zustande, jedoch ist der Shopbetreiber abmahnbar.

Auch hier ist zunächst offen, was eine hervorgehobene Darstellung bedeutet.
Aus unserer Sicht empfiehlt es sich, bestehende Oxid-Strukturen zu nutzen. Die Abfrage “Ich habe die AGB gelesen und akzeptiert.  Ich wurde über mein Widerrufsrecht informiert.” sollte erweitert werden: ”Ich habe die AGB gelesen und erkläre mich mit ihnen einverstanden.  Ich wurde über mein Widerrufsrecht und das Impressum informiert.”

Beide Änderungen sind in kürzester Zeit eingepflegt, und schützen nachhaltig vor unangenehmen Überraschungen.
Wenn Sie dabei Hilfe wünschen, schreiben Sie uns.

Z. Szilagyi

*) Trusted Shops hat 2 Tage nach diesem Artikel einen Whitepaper zum Thema veröffentlicht. Die kostenlos verfügbare PDF-Datei lässt sich im wesentlichen so zusammenfassen: “Bestellen” mag über die Kostenpflichtigkeit noch täuschen, “Kaufen” nicht. Letzteres wird nunmehr von Trusted Shops empfohlen; Wir schließen uns dieser Empfehlung an.

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Noch viel Potenzial bei Kundenbewertungen

Montag, 21. März 2011

Ein aktueller Anlass im Zusammenhang mit Amazon.de brachte mich grade auf das Thema Kundenbewertungen und ihre Möglichkeiten. Zunächst ein paar Grundlagen:
Der Siegeszug der Bewertungssysteme in Onlineshops hat viele Gründe. Bewertungen…

1. schaffen Vertrauen
2. erweitern die Produktinformationen für interessierte User
3. sind ein wichtiger Feedbackkanal für Händler und Hersteller.
4. schaffen u.U. für die Suchmaschinenoptimierung wichtigen Content
5. …

Eine immer kleinere Minderheit von Shopbetreibern setzt keine Bewertungssysteme ein, ob nun Shopeigene oder beispielsweise die von Trustedshops, Ekomi oder Shopauskunft. Doch es gibt noch viel Potential im Bereich der Kundenbewertung, die bisher nur teilweise genutzt wird:

1. Shopübergreifende statistische Auswertungen:
Man könnte Shops noch genauer nach klaren Kriterien einteilen (z.B. “hat Kreditkartensymbole auf jeder Seite”, “tatsächliche Produktinformationen fangen über oder unter 150 Pixel des Webseitenbeginns an”) und in Beziehung zu den erhaltenen Punkten, z.B. bei Trusted Shops setzen.
Dies wäre grade angesichts der Enormen Anzahl von Kundenbewertungen und Shops eine nützliche Methode zur Wissensentdeckung.
Man Stelle sich eine auf diese Wise sukzessive erhöhten Bewertungsnote vor.
Natürlich kann eine solche Analyse nur zusammen mit anderen Methoden einen wertvollen Beitrag zur Shopoptimierung liefern, aber einen möglicherweise Wichtigen.

2. Multivariantentests mit den abgegebenen Bewertungen abgleichen:
Beispielsweise könnte die Hälfte der Kunden gemäß eines klassischen A/B-Testings Artikelpräsentation 1 gezeigt bekommen, die andere Hälfte bekommt Artikelpräsentation 2 angezeigt.
Interessant ist hier meines Erachtens nach nicht nur, welche Unterschiede sich hier bezüglich Umsatz, Conversion Rate etc. ergeben, sondern auch, wie sich dies möglicherweise auf die Bewertungen auswirkt.

3. Mehr auf das spezielle Sortiment/Produkt ausgerichtete Bewertungsmöglichkeiten:
Erst wenige Shops bieten an, produktspezifische Bewertungen anzugeben. So könnte man etwa Notebooks öfter hinsichtlich ihrer Verarbeitung, Mobilität und Leistung durch den Kunden bewerten lassen. Dies lässt sich relativ standardisiert abbilden.
Aber nun zu dem, was den ursprünglichen Impuls für diesen Artikel gegeben hat: Warum werden auf Amazon.de die einzelnen Titel eines Musikalbums nicht bewertbar gemacht?
Dies würde die Auswahl sicher ebenfalls erleichtern. Der Kunde kann dann selber entscheiden, ob er nach Tracknummer oder Bewertung sortieren lassen möchten und zuerst die beliebtesten Titel zum “testen” eines Albums anhören bzw. ggf. kaufen. Sicher gibt es das schon irgendwo(?!?). Weiß einer, wo?
Wie auch immer: Sortimentsorientierte Bewertungssysteme dürften die Orientierung und Relevanz für den Kunden verbessern.

4. Verknüpfung von Crossselling und Bewertung:
Kunden werden immer genauer in einzelne Kundengruppen eingeteilt. So erhält ein Kunde, der ökologisch orientierte Produkte kauft, oftmals automatisch ebenfalls Empfehlungen für ökologische Produkte, nach dem bekannten Motto “Kunden, die diese Produkte gekauft haben, kauften auch”.
Shops finden also ähnliche Kunden automatisch heraus und geben so optimierte Empfehlungen ab.
Schön und gut. Aber es geht noch besser:
Wieso nicht auch die Bewertungen ähnlicher Kunden den potentiellen Kunden personalisiert besonders hervorheben?
Denkbar ist eine so angepasste Sortierung von geschriebenen Kundenrezensionen ebenso wie ein “personalisierter Bewertungsdurchschnitt”.
Nach dem Motto: “Kunden, die so sind wie du, halten dies von dem Produkt”?

5. Hier könnte Ihre Idee stehen.

Wir können für Sie die entsprechenden technischen Implementationen für alle genannten Ideen auch in ihrem Onlineshop schaffen. Aber auch bei der dem vorrausgehenden Frage nach den richtigen Bewertungssystemen stehen wir Ihnen gerne beratend zur Seite.

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Das E-Marketing und die Suchmaschinen

Montag, 28. Februar 2011

Wer sich heute im Internet bewegt, wird für eine Suche nach bestimmten Informationen, Produkten oder Dienstleistungen eine der zahlreichen Suchmaschinen verwenden. Heute sind diese überaus umfangreichen und sehr leistungsfähigen Plattformen für den größten Teil der Internet-User der Startpunkt für ihre Suche nach neuen Webseiten. Das E-Marketing, es wird auch als Online- oder Internetmarketing bezeichnet, ist nicht nur für Betreiber von Online Shops ein überaus wichtiger Zweig im Marketing Mix. Einfach ausgedrückt, ist das elektronische Marketing die Übertragung des konventionellen Marketings in die virtuelle Welt und auf die dazugehörigen Online Medien. Das Ziel unterscheidet sich nicht vom herkömmlichen Marketing: Es gilt, neue Kunden zu gewinnen und diese in zufriedene Stammkunden umzuwandeln. Mit der Verfolgung einer solchen Strategie, die je nach Unternehmen ganz unterschiedlich aussehen kann, wird zugleich der Absatz gefördert.

Das E-Marketing gliedert sich in unterschiedliche Bereiche und Teile auf. Das Suchmaschinen-Marketing ist heute aus dem Marketing Mix nicht mehr wegzudenken, es nimmt sogar eine überaus relevante Stellung ein. Mehr als 80 % der Anwender in der virtuellen Welt, so zeigen es auch aktuelle Studien, verwenden eine der Suchmaschinen, um die gewünschten Informationen zu erhalten und neue Websites zu finden. Derzeit gibt es nicht nur in Deutschland drei Suchmaschinen, die den heiß umkämpften Markt dominieren. Google ist auch auf dem internationalen Sektor unumstrittener Marktführer der Suchmaschinen. Dicht gefolgt von Yahoo und MSN Search ist die Spitze der Suchmaschinen seit mehreren Jahren festgelegt. Diese drei Suchmaschinen sind auch im Bereich des E-Marketings und dem damit verbundenen Suchmaschinenmarketing (SEM) tonangebend. Auch wenn es noch verschiedene andere, oft sehr spezielle Suchmaschinen am Markt gibt, sind es doch die drei Riesen, die einen Großteil des Suchmaschinen-Traffics erzeugen. Die Entwicklung geht sogar soweit, dass die Konkurrenten mit Google und Co. sogar entsprechende Verträge abgeschlossen haben, um deren Ergebnisse anzeigen zu dürfen. Eine Platzierung in den drei wirklich relevanten Suchmaschinen Google, Yahoo und MSN Search ist also für ein erfolgreiches Geschäft im Internet unerlässlich.

Viele der Internet-User verwenden, um die gewünschten Informationen zu erhalten, eine sogenannte generische Suche. Dabei werden Suchbegriffe ohne Markennamen oder ähnliches eingegeben. Dem gegenüber steht die bezahlte Werbung. Während der Website-Betreiber bei der herkömmlichen Indexierung in den Suchmaschinen nur indirekt Einfluss auf die Platzierung nehmen kann, hält er bei der bezahlten Werbung im Internet, beispielsweise den Adwords-Kampagnen von Google, die Fäden selbst in der Hand. Bereits im Vorfeld wird das Budget für diese Werbemaßnahmen festgelegt und dementsprechend platziert erscheint die Anzeige bei einer Sucheingabe des Users. Mit einem erfahrenen Dienstleister wie Commodule, der sowohl mit dem Bereich der generischen Suche als auch mit der bezahlten Werbung bestens vertraut ist, kann nicht nur die gewünschte Indexierung erreicht werden. Auch die bezahlte Werbung kann so zum Erfolg führen.

Das E-Marketing mit seinen vielen Teilbereichen mag an sich zwar kein Hexenwerk sein. Dennoch bedarf es einer ausklügelten, gut durchdachten und geplanten Strategie, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Da der Markt rund um das Thema Marketing-Agenturen durch seine sehr große Vielfalt sich äußerst undurchsichtig präsentiert, ist es nicht immer einfach, einen kompetenten Dienstleister zu finden. Commodule ist bereits seit einigen Jahren nicht nur im Bereich der Suchmaschinenoptimierung, des Online-Marketings und der Online Shop-Software Oxid erfolgreich tätig. Viele zufriedene Kunden, die Commodule über die vergangenen Jahre betreut hat, sprechen eine eigene Sprache.

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Das suchmaschinenoptimierte Oxid Shop Template

Dienstag, 22. Februar 2011

Die Zahl der Websites, die bereits heute im Netz zu finden sind, ist beinahe unvorstellbar groß. Und jeden Tag kommen neue hinzu bzw. werden unzählige Internetauftritte aus den Suchmaschinen genommen. Wer also mit seiner Website im Internet gefunden werden will, muss in den großen Suchmaschinen indexiert sein. Und dies geht nicht ohne die verschiedenen Methoden der Suchmaschinenoptimierung. Natürlich ist es möglich, auch bei einem bereits bestehenden Projekt eine Suchmaschinenoptimierung vorzunehmen. Am besten ist es jedoch, bereits in der Planung an das SEO zu denken. Obwohl die Relevanz der Suchmaschinenoptimierung nicht zu übersehen ist, kommt sie doch bei vielen Online Shops zu kurz. So liegt die Priorität in erster Linie darauf, möglichst schnell das komplette Warensortiment online zu stellen. Doch wird der schönste und beste Online Shop nicht den erhofften Erfolg bringen, wird er von den Suchmaschinen nicht entsprechend indexiert. Eine möglichst hohe Platzierung in den Ergebnissuchlisten der großen Suchmaschinen wie Google ist also unumgänglich, möchte man wirklich von jedermann gefunden werden.

Online Shop Templates immer wichtiger

Die Verwendung von Templates, von bereits vorkonfektionierten Vorlagen, hat sich in vielen Bereichen bewährt. Auch für Online Shops spielen sie mittlerweile eine wichtige Rolle. Die von Profihand erstellten Templates stellen nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht eine interessante Möglichkeit dar, den Online Shop schnell und unkompliziert mit einem professionellen Design auszustatten. Entsprechende Templates werden auch für Oxid Shops von dem Dienstleister Commodule von professioneller Hand angeboten. Die Verwendung dieser speziellen Vorlagen bringt für den Betreiber eines Online Shops zahlreiche Vorteile und es ist möglich, die berühmten zwei Fliegen gleich mit einer Klappe zu schlagen. Beim Webseitendesign ist es überaus wichtig, auch auf saubere HTML-Codes und einer größtmöglichen Barrierefreiheit zu achten. Auch die Kompatibilität mit den unterschiedlichsten Webbrowsern aus unterschiedlichen Generationen sollte bedacht werden. Obwohl die Suchmaschinen und das damit verbundenen SEO eine überaus wichtige Rolle spielen, sollte dennoch nicht vergessen werden, dass das Design in erster Linie für das menschliche Auge und den Menschen als Besucher eines Webauftritts entwickelt und gestaltet werden sollte.

Das Verhalten der User hat dazu geführt, dass die Suchmaschinen ihre heutige, überaus wichtige Stellung innehaben. Beinahe jede Suche, die ein User im Internet startet, nimmt ihren Anfang in einer der großen Suchmaschinen. Das gilt nicht nur für die Suche nach bestimmten Informationen, auch die Produktsuche bzw. die Auswahl eines entsprechenden Online Shops wird von der Ergebnisliste der Suchmaschinen beeinflusst. Bedenkt man die ungeduldige Natur eines Internet-Users, der in den meisten Fällen nicht gewillt ist, mehr als die erste Ergebnis-Seite zu durchsuchen, wird deutlich, wie wichtig eine Platzierung auf den vordersten Rängen der Suchmaschinen für einen Online Shop ist. Mit einem professionellen Online Shop Template, das ganz auf die Anforderungen des jeweiligen Shops angepasst werden kann, erhält man nicht nur ein gutes Design, das sich in äußerst ansprechender Art und Weise dem menschlichen Auge präsentiert. Auch die Bedürfnisse und Anforderungen seitens der Suchmaschinen und ihrer Bots werden mit einem solchen Template bedient. Das Resultat spiegelt sich dann in einer besseren Platzierung in den Suchmaschinen wider.

Die Möglichkeiten, die mit der Verwendung von suchmaschinenoptimieren Oxid Shop Templates einhergehen, sind groß und reichen von einem professionellen Design bis zur Verbesserung der Platzierung in den Suchmaschinenergebnislisten.

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Hersteller kontrollieren zunehmend den Internetvertrieb Ihrer Produkte

Montag, 19. Juli 2010

Nun auch Agfeo …. Dem prominenten Beispiel von Jack Wolfskin folgend hat nun auch die Firma Agfeo – Hersteller von Telefonanlagen – regulierend in den Internetvertrieb eingegriffen. Das meldet der CMP-WEKA Verlag auf seiner Seite crn.de.

Agfeo untersagt seinen Grosshändlern, an nicht autorisierte Internethändler zu verkaufen. Damit soll sowohl der Fachhandel, als letztendlich der Kunde geschützt werden.

Nicht nur in diesem Markt treten in den letzten Jahren zunehmend Internethändler auf, die wenig bis keine Ahnung vom Produkt haben, sich der Verantwortung einer fachlichen Beratung am Kunden entziehen – dafür aber mit Dumpingpreisen den “echten” Fachhandel – oder auch Internetfachhandel kaputtmachen.

Hier tummeln sich oft Gestalten, denen weder kaufmännisches Denken und kalkulieren noch Produkt-Loyalität, Qualitätsbewusstsein und Serviceveratwortung unterstellt werden darf. Kurz – die, denen der Internethandel seinen teils schlechten Ruf zu verdanken hat.

Die ersten Gerichte haben sich bereits mit dieser Marktregulierung durch Hersteller befasst. Man erinnert sich vielleicht an den Fall Scout / 4YOU, in dem das Landgericht Mannheim (Urteil vom 14.3.08, Az. 7 0 263/07) eine entsprechende Unterlassungsklage abgewiesen hat.

Man kann zu diesem Thema sicher geteilter Meinung sein. Alles zu regulieren ist sicher nicht der beste Weg und ganz sicher auch keinem gesunden Wettbewerb zuträglich.

Andererseits muss auch ein Hersteller seine Interessen schützen dürfen. Dumpingpreise und mangelhafter Service können den Ruf eines guten Produktes sehr schnell ruinieren. Darunter leidet nicht nur der seriöse Fachhandel, sondern auch der Kunde, der mit eventuellen Fragen oder Problemen im Regen steht.

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Online-Handel weiter kräftig am wachsen

Freitag, 09. Juli 2010

Der Online- und Versandhandel boomt nach wie vor: Im Onlinehandel wird für dieses Jahr mit einem Wachstum von ca. 15% ausgegangen, umgesetzt werden sollen insgesamt fast 18 Milliarden Euro. Nicht eingerechnet sind rein digitale Produkte wie MP3- oder E-Book-Downloads, die ebenfalls über Onlineshops vertrieben werden. Der klassische Versandhandel verliert dabei prozentual an Bedeutung, der Onlinehandel kann seinen Anteil am Fernabsatz vorraussichtlich auf über 70% steigern. Dies ergab eine Analyse von TNS Infratest im Auftrag des Bundesverbandes des Deutschen Versandhandels.

Katalog wichtiger Kaufanreger

Interessanterweise informieren sich vorab über zwei Drittel der Kunden auch in gedruckten Katalogen über Produkte, die später im Web geordert werden – Der Anteil dieser Kunden steigerte sich sogar leicht um 1% gegenüber dem Vorjahr. Ein interessanter Punkt auch für Oxid-Shop-Betreiber, die bisher vor Allem auf das Internet als Werbekanal setzen. Hier lohnen sich ggf. zusätzliche Investition oder eine Umschichtung des Budgets weg von Werbeformen, die sich als wenig Nützlich erwiesen haben. Ein Nachteil der gedruckten Kataloge liegt jedoch in der schierigeren Nutzenüberprüfung. Hier bieten sich ggf. extra URLs an, die nur im Katalog stehen, um so erfassen zu können, wie viele Bestellungen durch einen Katalog inniziiert worden sind.

Auch aufgrund der kürzlich vorgestellten Ergebnisse des aktuellen Online Atlas, nach dem immer noch rund 19 Millionen Deutsche weitgehend oder ganz ohne Internet auskommen, scheint die Kundengewinnung und Bindung über Druckerzeugnisse auch in der heutigen Zeit noch vielversprechend zu sein.

Oxid, Mangento & co: Jetzt handeln!

Noch legt der Onlinehandel also sehr ansehliche Wachstumsraten hin. Logischerweise kann sich dieser Trend nicht ewig fortsetzen. Derzeit sind insbesondere Nischenmärkte im Onlinebereich häufig noch völlig unbesetzt oder aber Marktanteile noch sehr flexibel. Daher gilt es gerade jetzt, die Möglichkeiten, die hochskalierbare Shopsysteme wie Oxid bieten, auszunutzen und sich neue technische Möglichkeiten und Trends besonders genau anzusehen.

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Shopping-Kataloge bzw. Preissuchmaschinen als Motor zum Erfolg

Dienstag, 12. Januar 2010

Sie sind extrem bekannt und doch häufig erstaunlich wenig genutzt: Shoppingportale und Preisvergleichsseiten. Mittlerweile existieren dutzende große und mittelgroße im Netz, Teilweise das gesamte Spektrum des Online-Shoppings abdeckend, teilweise spezialisiert auf bestimmte Produktarten, etwa Elektronikartikel.

Dabei lohnt sich oft, sich nicht nur einfach bei ein, zwei oder drei bekannten für seinen Shop anzumelden, sondern eine gezielte Analyse durchzuführen: Googeln Sie gezielt nach Produkten in ihrem Sortiment bzw. ähnlichen Produkten und spüren Sie so verschiedene Preisvergleichs- und Katalogverzeichnisse auf, insbesondere diese, die für ihr Sortiment besonders relevant sind. Sehen Sie sich anschließend an, ob die entsprechende Seite gut genutzt wird. Dies ist etwa zu erkennen an der Anzahl an kooperierenden Shops oder grob an dem Traffic, den ein solcher Katalog generierert. Diesen können Sie etwa von alexa.com abschätzen lassen ( Beispiel für idealo.de: http://www.alexa.com/siteinfo/idealo.de ).

Im nächsten Schritt sollten Sie sich die Konditionen des Anbieters zu Gemüte führen. Oftmals sind die Gebühren im Vergleich zum Nutzen gering. Bevor Sie sich anmelden, sollten Sie gewährleisten, dass ihr Produktkatalog auch in der von dem Katalog bzw. dem Preisvergleich benötigten Form zur Verfügung steht: Manche Anbieter durchsuchen ihren Shop automatisch und nehmen ihre Artikel so in den Katalog auf, andere benötigen die Artikeldaten in speziell aufbereiteter Form. Ist letzteres der Fall, sollten Sie sich erkundigen, ob eine entsprechende Schnittstelle für die von ihnen eingesetzte Shopsoftware verfügbar ist und was diese kostet. In nicht wenigen Fällen lohnt es sich sogar, sich eine individuelle Schnittstelle programmieren zu lassen.

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Der frühe Vogel fängt den Wurm

Montag, 26. Oktober 2009

Die Zeiten, wo man im Internet einfach ein X-Beliebiges Thema behandeln konnte und einen ordentlichen Zustrom an Benutzern durch Suchmaschinen und co. fast garantiert war, sind längst vorbei. Viele Claims im Internet sind mittlerweile abgesteckt. Umso verwunderlicher die vollmundigen Ankündigungen diverser SEO-Agenturen, die TOP-Positionen in Google und co. versprechen. Denn dies ist oftmals sehr schwer bis nahezu unmöglich – Grade für häufig gesuchte und stark umkämpfte Begriffe. Hier gilt auch immer wieder: Wer schon sehr lange im Internet für den Begriff gelistet wird, hat es insbesondere bei Google um weiten leichter, weit oben zu landen. Neulinge brauchen mitunter jahrelang, um dann nur vielleicht mithalten zu können. Nun gibt es aus meiner Sicht im wesentlichen drei Möglichkeiten, die dem E-Shop-Betreiber bei vertretbarem Aufwand dennoch einen großen Zustrom an Benutzern garantieren: 1. Das verkaufte Produkt ist seinen Mitbewerbern um Längen voraus, die Preise sehr günstig oder ein geschicktes offline-Marketing sorgt für Verkäufe. Möglichkeit zwei: Durch Begriffstreuung, sprich etliche spezielle Produkte oder Kombinationen (zum Beispiel Getränkemarkt München anstelle von Getränkemarkt oder anstelle von Notebook Sony Notebook Bedienungsanleitung) werden für die speziellen Begriffe hohe Positionen erreicht, die dann zwar nur wenige Klicks bringen, in der Masse aber dennoch einen ordentlichen Besucherzustrom gewährleisten.

Möglichkeit drei halte ich für besonders interessant: Marktneuheiten werden – bestenfalls frühstmöglich noch vor Markteinführung – bereits auf den eigenen Seiten inklusive ordentlicher Texte beschrieben. Je nach Produkt ist sogar das Aufschalten einer extra Satellitenseite denkbar, die dann unter einer eigenen Domain erreichbar ist und die nur für diesen Begriff optimiert wird. Wer später kaufen will, wird auf den eigentlichen Shop verwiesen. Mir ist es auf diese Weise gelungen, über mehrere Wochen bei Neuerscheinung eines Produktes täglich eine fünfstellige Anzahl an Besuchern zu erhalten. Die folgende Abbildung zeigt den Besucherzustrom durch Suchmaschinen über drei Wochen rund um das Erscheinen des Produktes. Der höchste Punkt liegt bei 29.337 Zugriffen über Suchmaschinen:

zustrom

Sie sehen also: Der frühe Vogel fängt den Wurm – Falls es ihr Markt erlaubt: Seien Sie schneller als ihre Mitbewerber und sorgen Sie für Top-Content auf ihren Seiten. Sorgen Sie dafür, dass  möglichst alle, die sich für das Produkt interessieren, ihre Seite als Informationsquelle nutzen und weiter empfehlen.

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Deutliche regionale Unterschiede im E-Commerce-Verhalten

Freitag, 16. Oktober 2009

Bei der Lektüre der derzeitigen internet WORLD BUSINESS bin ich auf einen interessanten Artikel gestoßen, der den aktuellen “E-Commerce-Report 2009″ genauer betrachtet. Es zeigt sich, dass die regionalen Unterschiede im Kaufverhalten deutscher E-Commerce-Nutzer zum Teil erheblich variieren. So geben Kunden in Berlin im Schnitt keine 90 Euro pro Online-Bestellung aus – In Hessen und Rheinland-Pfalz sollen es über 100 Euro sein.  Männer scheinen in Deutschland besonders gerne etwas mehr zu Bestellen:  Über 112 Euro geben sie pro Warenkorb aus.  Das Kaufverhalten über die Wochenenden nimmt weiter ab: Während die Samstags und Sonntags generierten Umsätze auf jeweils unter 9% des Gesamtumsatzes fallen, wird Montags etwa das doppelte verkauft. Das dürfte das Problem vieler Shop-Betreiber, sehr viele Bestellungen am Montag verschicken zu müssen, weiter verstärken. Eventuell wird es hier für den ein oder anderen sogar noch interessanter, an Wochenenden die Werbebemühungen über Dienste wie Adwords zu reduzieren. Übrigens nimmt der saisonale Unterschied im Online-Kaufverhalten auch immer weiter zu und ähnelt mehr und mehr dem, was wir aus dem Offline-Bereich kennen:  Starke Wintermonate und ein vergleichsweise schwaches Sommergeschäft.

Auch die Beliebtheit der verschiedenen Zahlungsarten variieren von Bundesland zu Bundesland:  Während das von Postbank, Sparkassen und Volksbank unterstützte Zahlungssystem Giropay in Brandenburg von gerade mal 8,5% der Käufer genutzt wird, konnte der Anbieter in Baden-Württemberg seinen Marktanteil mittlerweile bereits auf fast 17% erhöhen – Fast das doppelte.  Wer also seine Produkte vor allem Regional verkauft, sollte auf diese Unterschiede besonders achten, bevor er sich für oder gegen derartige Zahlungssysteme entscheidet. Anbieter aus dem Europäischen Ausland haben es hier übrigens meist leichter, als ihre deutschen Kollegen:  Während sich unsereins oft auf die aus Verkäufersicht unsichere Zahlart Lastschrift einlassen muss, Zahlen in der Rest-EU die Kunden zu etwa 95% per Kreditkarte.

Wer mehr Details erfahren möchte sollte sich die internet WORLD BUSINESS 21/09 zu Gemüte führen.